te ; er forderte selbst seinen Abschied, da er sah, daßer mir unnütz war. An seiner Stelle bekam ich einenAndern, mit Namen Chretien, den der König vonNavarra bey sich unterhielt, und welchem er befahl,,mich in der Mathematik und Geschichte zu unterrichten.Diese beyden Wissenschaften trösteten mich bald für die,welchen ich entsagte; ich fand gleich an ihnen den Ge-schmack , den ich jederzeit behalten habe. Den Rest.meiner Zeit wendete ich an, um gut lesen und schrei-ben zu lernen, und mich durch die Leibesübungenzu bilden, welche dem Körper einen guten Anstand ge-ben. In diesen Grundlagen und in einer noch weitgrößer» Aufmerksamkeit auf die Bildung der Sitten,bestand die Erziehungs - Methode der Jugend, welchewie man wußte, dem König von Navarra eigen war,weil man ihn selbst so erzogen hatte. Ich folgte ihn,bis ich sechszehn Jahre alt war, da die Zeitumständeihn und mich in den Tumult der Waffen schleuderten,fast ohne hoffen zu dürfen, je wieder heraus zu kommen.Hebungen, dis bios auf den Krieg Beziehung hatten, tra-ten nun an die Stelle der vorigen, und indem ich lern-te, mein Gewehr abzufeusrn, mußte ich allem andernentsagen. Alles, was ein junger Mensch dabei) thunkann, ist, zum Vortheil seines Herzens das anzuwen-den, was er der Bildung feines Geistes entziehen muß.Denn selbst mitten in der Verwirrung und dem Ge-räusch der Waffen finden sich treffliche Schulen derTugend und der Verfeinerung für den, der sie zu suchenweiß. Aber unglücklich, auf sein ganzes Leben un-glücklich ist der, welchem, in einem für die Jugend sogefährlichen Stand es an Kräften oder an gutemWillen kehlt, dem bösen Exempel zu widerstehend Hatzer auch das Giück, sich vyr jedem schimpflichen Laster zubewahren , wie soll er sich in jenen Grundsätzen unter-richten und bestärken, welche die. Weisheit.dem Privat-mann
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