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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
21
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^ derer, welche dis Königin gewonnen hatte, um ihn zubetrügen; aber er wollte nichts hören. Der 'Admiralwar eben so ungläubig 68), sein unglückliches Schicksalverblendete ihn, um ihn ins Verderben zu stürzen.^ Glücklich wäre er gewesen, wenn er die Klugheit desE- Marschalls von Montmorency gehabt hätte, den mannie aus Chantilly wegbringen konnte, obgleich derMii König ihn unaufhörlich einlud, die Gunst des Admiralszu theilen, und bey seiner Person zu bleiben, um ihnr > mit seinen Rathschlägen zu unterstützen.

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Wäre es meine Absicht, den Abscheu zu vermeh-ren 69) , den die barbarische Handlung des 24 stenAugusts 1572, die unter dem Namen der PariserBluthochzeit nur zu bekannt ist, aller Welt erregt hat,so würde ich mick hier über die Anzahl, den Stand, disTugenden und die Talente derer ausbreiten, welche andiesem fürchterlichen Tage so wohl in Paris als in demübrigen Frankreich auf die unmenschlichste Weise nieder-gemeßelt wurden. Ich würde wenigstens einen Theilder Schandthaten, der schimpflichen Behandlungen undder verhaßten Erfindungen der Grausamkeit anführen,welche, indem sie das Leben raubte, auch noch daraufsann, den unglücklichen Schlachkopfern tausend Streichs,die empfindlicher als der Tod selbst waren, beyzubrin-gen. Noch jetzt habe ich die Aktenstücke in Händen,welche die Mühe beweisen, die der französische Hof sichgab, um die benachbarten Höfe zu bewegen, seinem Bey-spiel gegen die Reformieren zu folgen, oder doch wenig-stens diesen Unglücklichen eine Zuflucht zu versagen.Aber ich ziehe die Ehre der Nation dem boshaften Ver-gnügen vor, welches gewisse Leute aus einer umstand-lichen Erzählung schöpfen könnten, worin sie die Namenderjenigen finden würden, welche alles menschliche Ge-fühl so weit verläugneten, daß sie ihre Hände mit demB z Blut