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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
18
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nehmsten Diener'auf eine Art, die nicht gnädiger'seynkonnte, und behandelten sie äußerst freundschaftlich.Karl IX wurde gar nicht müde, die Rechtschaffenheitrmd die Tugenden des Grafen von la Rochefoucault,Telignys, und der Herren von ReSnel ;6), Bou-diner,PileS, Pluriaut, Colombieres, Grammont, Düras,Bouchavannes, Gamache, meines Vaters und andrervornehmen Protestanten zu rühmen. Wenn er mitdem 'Admiral sprach, nannte er ihn nie anders, als:MeinVater. Er übernahm es, ihn mir dem Prin-zen von Gruse auszusöhnen, und gestand ihm die Be-gnadigung des Villandry 57) zu, die er seiner eignenMutter und seinen Brüdern abgeschlagen hatte, weilman sein Verbrechen für unverzeihlich hielt. Als derAdmiral verwundet wurde, brach er, bey der erstenNachricht, die er davon erhielt, in Drohungen undVerwünschungen aus; und betheuerte, daß er denMeuchelmörder 58) bis in den verborgensten Winkelnder Guischen Palläsie wollte aufsuchen lassen. Er woll-te, daß nach seinem Bcyspiel der ganze Hof den Ver-wundeten besuchen sollte. Die Guisen wurden sehrübel ausgenommen, da sie den König ersuchten, ihreRechtfertigung anzuhören; und der Spanische Bot-schafter wurde bey dieser Gelegenheit so gemißhandelt,daß er es fürs beste hielt, sich eine zeitlang zu entfernen.Selbst Pius V. empfand Karls Ungestühm,da er sich wei-gerte, die nothwendige Lossprechung zu der Heirath desPrinzen Heinrich mit Margarethen zu geben, wozudie Vorbereitungen mit außerordentlicher Pracht ge-macht wurden. Der König trieb die Gefälligkeit gegenHeinrichen so weit, daß er ihm erließ, in die KircheNotre-Dame zu gehen 59); man sprach ihn auch vonder Beobachtung der Römischen Gebräuche frey. DerKardinal vom Bourbon 6o) that Vorstellungen gegendiese Nachsicht -ie ihm übertrieben schien, aber er wur-de