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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
17
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Dreß waren seine eignen Worte. Eine so klugerMath wurde nur für Line Folge von Schwachheit * i»ündHurchtfamkeit gehalten. Mein Vater wollte am En-de nicht der einzige Weise unter einer solchen Menge er-leuchteten Personen seyn, und wagte es, gegen feine-Ge-sinnung dem Strohme zu folgen. Er forderte nur disnöthige Zeit, um sich zu den Stand zu sehen, mit demGlanze, den sein Rang erforderte , an einem Hofe zuerscheinen, wo alles prächtig war. Zu dem Ende gienger nach Roöny zurück, aber vorher stellte er mich inGegenwart der Königin dem Prinzen von Navarravor, und gab ihm in meinem Namen die Versicherungeiner unverlehlichen Anhänglichkeit, welche ich mit vielerZuversicht bestätigte, indem ich mich auf ein Knie nie-derließ. Der Prinz hob mich sogleich auf, umarmtemich zweymahl, und war so gütig, den Eifer meinesganzen Hauses für ihn zu loben, indem er zugleich mitder ihm natürlichen einnehmenden Art mir seinen Schuhversprach; ein Versprechen, daß ich damals bloS alseine Wirkung seiner Güte ansah, welches er aber nach-her über alle meine Hoffnung und Verdienst erfüllt hat.Ich kehrte nicht mit meinem Vater nach Rosny zurück,sondern nahm im Gefolge der Königin von Navarraden Weg nach Paris. So bald ich dort angekommenwar, ließ meine Jugend mich fühlen, wie nöthig mirUnterricht wäre; ich widmete mich daher dem Studi-ren, ohne jedoch aufzuhören, dem Prinzen, meinemHerrn, den Hof zu machen. Ich bezog mit einem Hof-meister und einem Kammerdiener eine Wohnung weitvom Hofe, indem Quartier von Paris, wo fast alleKollegien sind; dort habe ich bis zu dem blutigen Auf-tritte, der bald nachher erfolgte, gewohnt.

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Der König und die Königin Mutter empstengen <die Königin von Navarra, die Prinzen und ihre vor«N. Denkwürdig?. B nehm«