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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
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XLIV
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XLIV Gesch. d. franzöf. Unruhen

Zerstreuten zu sammeln, die Fliehenden zum Stehenzu bewegen. Allein, und nur von einem einzigen 'Mann begleitet/ streifte er durch das Feld umher, undwurde in dieseMZustand von einem Trupp königlicherReiter nach dem tapfersten Widerstand erschossen.Seinen Leichnam schäfte man nach Ambosse, wo ermit der Aufschrift: Haupt der Rebellen amGalgen aufgeknüpft wurde. Ein Edikt folgte un-mittelbar auf diesen Vorfall, welches jedem seinerMitschuldigen, der die Waffen sogleich niederlegenwürde, Amnestie zusicherte. Im Vertrauen aufdasselbe machten sich viele schon auf den Rückweg,fanden aber bald Ursache es zu bereuen. Ein letz-ter Versuch, den die Zurückgebliebnen gemacht hat-ten, sich der Stadt Amboise zu bemächtigen, deraber wie die vorigen vereitelt wurde, erschöpfte dieMäßigung der Güssen, und brachte sie so weit, daskönigliche Wort zu widerrufen. Alle Provinzstatt-halter erhielten jetzt Befehl, sich auf die Rückkeh-renden zu werfen, und in Ambosse selbst ergiengendie fürchterlichsten Prozeduren gegen jeden, der denLothringern verdächtig war. Hier, wie im ganzenKönigreich floß das Blut der Unglücklichen, die oftkaum das Verbrechen wußten, um dessentwillen sieden Tod erlitten. Ohne alle Gerichtsform warfmav sie, Arme und Füße gebunden, in die Loire,weil die Hände der Nachrichter nicht mehr zu-,reichen wollten.' Nur wenige von hervorstechende-rem