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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
XLIII
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welche d. Reg. Heinrichs I V. rc. xr.nr

als das Haupt der Partey, und ergriff ohneSchwierigkeit das Steuer der Regierung.

Dieser ganze Operationsplan wurde dem Her-zog von Guise verrätherischerWeise mitgetheilt, dersich dadurch in den Stand gesetzt sah, bestimmtereMaaßregeln dagegen zu ergreifen. Er ließ schleu-nig Soldaten werben, und schickte allen Statthal-tern der Provinzen Befehl zu, jeden Haufen vonGewaffneten, der auf den Weg nach Amboise be-griffen sey, aufzuheben. Der ganze Adel der Nach-barschaft wurde aufgeboten, sich zum Schutz desMonarchen zu bewaffnen. Mittelst scheinbarerAufträge wurden die Verdächtigsten entfernt, dieChatillons und der Prinz von Conde in Amboiseselbst beschäftigt, und von Kundschaftern umringt,die königliche Leibwache abgewechselt, die zum An-griff bezeichneten Thore vermauert. Außerhalb derStadt streiften zahlreiche fliegende Corps, die ver-dächtigen Ankömmlinge zu zerstreuen oder niederzu-werfen, und der Galgen erwartete jeden, den dasUnglück traf, lebendig in ihre Hände zu gerathen.

Unter diesen nachrheiligen Umständen langteRenaudie von Amboise an. Ein Haufe von Ver>schwornen folgte auf den andern, das Unglück ihrervorangegangncn Brüder schreckte die Kommendennicht ab. Der Anführer unterließ nichts, durchseine Gegenwart dre Fechtenden zu ermuntern, die

Zer-