welche d. Reg. Heinrichs IV rc. xxxn
Redner mit dem heftigsten Uebergang, so schwöreich, so betheure ich und nehme den Himmel zumZeugen, daß ich weit entfernt bin, etwas gegen dmMonarchen, gegen die Königin seine Mutter, gegendie Prinzen seines Bluts weder zu denken noch zureden noch zu thun; aber ich betheure und schwöre ,daß ich bis zu meinem letzten Hauch gegen die Ein -griffe dieser Ausländer vertheidigen werde die Ma-jestät des Throns und die Freyheit des Vater,landest
Eine Erklärung dieser Art konnte ihren Ein-druck aufMänuer nicht verfehlen, die durch so wirkePrivatbeschwerden aufgebracht, von den Schwin-del der Zeit und einem blinden Religionseifer hm.gerissen, der heftigsten Entschließungen fähig war,m.Alle wie.derhohlten einstimmig diesen Eidschwur,den sie schriftlich aufsehten und durch Handschlagund Umarmung besiegelten. Merkwürdig ist dieAehnlichkeit, welche sich zwischen demBekragen die-ser Verschwornen zu Nantes und dem Verfahrender Konfvderirten in Brüssel entdecken läßt. Dortwie hier ist es der rechtmäßige Oberherr, den mangegen die Anmaßungen seines Ministers zu verthei-digen scheinen will, wahrend daß man kein Be-denken tragt, eins feiner heiligsten Rechte, seineFreiheit in der Wahl seiner Diener, zu kränken;dort wie hier ist es der Staat, den man gegen Un-
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