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Gesch. ö. französ. Unruhen
Truppen/ der Kardinal von Lothringen erwähltesich den wichtigen Artikel der Finanzen zu seinemAritheil. Monkmorency erhielt eine frostige Wei-sung sich auf seinen Gütern zur Ruhe zu begeben.Die mißvergnügten Prinzen von Geblüts hieltendarauf eine Zusammenkunft zu Vendome, welcheder Konnetable abwesend leitete, um sich über dieMaaßregeln gegen den gemeinschaftlichen Feind zubereden. Den Beschlüssen derselben zufolge wur-de der König von Navarra an den Hof abgeschickt,Ley der Königinn Mutter noch einen letzten Ver-such der Unterhandlung zu wagen, ehe man sich ge-waltsame Mittel erlaubte. Dieser Auftrag "wareiner allzu ungeschickten Hand anvertraut, um sei-nen Zweck nicht zu verfehlen. Anton von Navar-ra, von der Allgewalt dcr Guisen in Furcht gesetzt,die sich ihm in der ganzen Fülle ihrer Herrlichkeitzeigten, verließ Paris und den Hof unverrichteterDinge, und die Lothringischen Brüder blieben Mei-ster vom Schauplatz.
Dieser leichte Sieg machte sin ket, und jetztfingen sie an, keine Schranken mehr zu scheuen.
, Im Besitz der öffentlichen Einkünfte hatten sie be-reits unsägliche Summen verschwendet, um ihreKreaturen zu belohnen. Ehrenstellen, Pfründen,Pensionen, wurden mit freygebigerHand zerstreut,aber mitz dieser Verschwendung wuchs nur dieGie-
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