welche d. Reg. Heinrichs IV. rc. xxvi i
ausgelöscht, und den Engländern Katars, ihre letz-te Besitzung auf französischem Boden, nach einemzweyhundertjährigcn Besitze, entrissen. Sein Näh-me war in aller Munde, seine Bewundrung lebtein aller Herzen. Mit dem weitsehenden Herrscher-blicke des Staatsmanns und Feldherrn verband erdie Kühnheit des Helden, und die Gewandtheitdes Höflings. Wie das Glück, so hatte schon dieNatur ihn zum Herrscher der Menschen gestempelt.Edel gebildet, von erhabner Statur, königlichemAnstand und offner gefälliger Miene hatte er schondie Sinne bestochen, ehe er die Gemüther sich un-terjochte. Den Glanz seines Ranges und seinerMacht erhob eine natürliche angestammte Würde,die, um zu herrschen, keines äußern Schmucks zubedürfen schien. Herablassend ohne sich zu ernie-drigen , mit dem geringsten gesprächig, frey undvertraulich, ohne die Geheimnisse seiner PolitikPreis zu geben, verschwenderisch gegen seine Freun-de und großmüthig gegen den.entwaffneten Feind,schien er bemüht zu seyn, den Neid mit seiner Größe,den Stolz einer eifersüchtigen Nation mit seinerMacht auszusöhnen. Alle diese Vorzüge aber wa-ren nur Werkzeuge einer unersättlichen stürmischenEhrbegierde, die von keinem Hinderniß geschrekt,von keiner Betrachtung aufgehalten, ihrem hochge-steckten Ziel furchtlos entgegen ging, und gleich-gültig gegen das Schicksal von Tausenden, von der
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