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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
XXV
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welche ö. Reg. Heinrichs IV. re. xx V

reits unter den vorigen Regierungen bewiesen, woer mit gleicher Gelassenheit, und mit gleich stand,haftem Muth den Wankelmuth seines Monarchen,und den Wechsel des Kriegöglücks ertrug. DerSoldat wie der Höfling, der Financier wie derRichter zitterten vor seinem durchdringenden Blick,den keine Täuschung blendete, vor diesem Geisteder Ordnung, der keinen Fehltritt vergab, vor die-ser festen Tugend, über die keine Versuchung Machthatte. Aber in der rauhen Schule des Kriegs er-wachsen und an der Spitze der Armeen gewöhnt,unbedingten Gehorsam zu erzwingen, fehlte ihmdie Geschmeidigkeit des Staatsmanns und Höf-lings, welche durch Nachgeben siegt, und durch Un-terwerfung gebietet. Groß auf derjWaffenbühneverscherzte er seinen Ruhm auf der andern, welcheder Zwang der Zeit ihm jetzt anwies, welche ihmEhrgeitz und Patriotismus zu betreten befahlen.Solch ein Mann war nirgends an feinem Platze,als wo er herrschte, und nur gemacht, sich auf derersten Stelle zu behaupten, aber nicht wohl fähig,mit hofmannischer Kunst darnach zu ringen.

Lange Erfahrung, Verdienste um den Staat,die selbst der Neid nicht zu verringern wagte, eineRedlichkeit, der auch seine Feinde huldigten, dieGunst des verstorbnen Monarchen, der Glanz seinesGeschlechts, schienen den Konnetable zu dem ersten

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