scr. Um'vevfalhistorische Ueberstcht rc.
dem Scbwerte griff, um dem Unverschämten HeuKopf zu spalten; aber Friedrich°s Ansehn hielt ihnzurück. Die Gesandten wurden unversehrt machihren Wohnungen zurückgebracht, doch ward ih-nen zugleich befohlen, am folgenden Morgen ab-zureisen und den geradesten Weg, welcher nachNom führre, einzuschiagen, ohne zur Rechtenoder zur sinken in düs Gebiet der Aebte ulid Bi-schöfe abmschweifen. In der Rechenschaft übersein Betragen gegen dieselben- welche der Kaiserdem ganzen Reich ablegte, stellte er die GründeDar , die ihn zu einem solchen Befehl bewogenhatten. Wir fanden noch viele Briefe bei ihnen,schreibt er, und Zettel mit dem päpstlichen Siegel,welche sie nach Gefallen beschreiben konnten, umdadurch ihrer bisherigen Sitte gemäß in allen wut-schen Kirchen ihr Grft zu verbreiten, um die Altärezu entkleiden, die heiligen Gefäße zu entwenden,die Krucifixe zu entblößen. Die Ehre der Kircheliegt mir am Herzen, aber auch die Ehre desStaats, und ehe ich zugebe, daß die Würde desReichs durch -Verwirrung der Grundsätze leide,mag lieber mein Blut strömen I"
Als die beiden Kardinale zu Rom' ankamenund berichteten, wie unglücklich es ihnen gegangenwar, entstand über die ausübende Rache ein hef-tiger Streit unter der römischen Geistlichkeit, von
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