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Erste Abtheilung, Vierter Band (1795) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu den Zeiten Kaiser Friedrichs I : (Fortsetzung)]
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Seite
XXXIX
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Universalhistprisch^ Ueberstcht rc. xxx«

barkeit an gegen seisteMutter, die heilige Kirche,welche ihn mit so großer Güte in ihren Schooßausgenommen und mit der kaiserlichen Krone be-schenkt hätte, ja ihm noch herrlichere Wohlthaten,wenn es dergleichen geben könnte, nicht würde ver-weigert haben. Friedrich fühlte durch solche Aeus-serungen seinen Stolz sehr gekränkt, und unter denFürsten entstand ein dumpfes Gemurre über dieBehauptung, daß die Kaiserwürde vom Papst ab-hängig sei. Ueberdies; konnte ein zweideutigerAusdruck im Briefe anzeigen, daß der Kaiserein Vasall des römischen Stuhls wäre, eine Er-klärung, welche theils durch den Zusammenhang,theils durch manche Aeusserungen und Handlungender Jtalianer sehr gerechtfertigt wurde. So hatteselbst Friedrich nur durch die nachdrücklichsten Vor-stellungen von Adrian das Versprechen erzwingenkönnen, daß ein Gemälde im Lateran, welches densächsischen Kaiser Lothar als einen Lehnsmann despäpstlichen Stuhls vorstcllte, hinweggenommenwerden sollte.

Als der Unwille der versammelten Großenimmer lauter ward, fragte einer von den Nuntien:von wem der Kaiser das Reich denn habe, wennnicht von dem Papst? Hierüber ergrimmte derwilde Otto von Wittelsbach so sehr, daß er nach

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