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Erste Abtheilung, Vierter Band (1795) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu den Zeiten Kaiser Friedrichs I : (Fortsetzung)]
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Seite
XXXVIII
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focht er me ohne einige Zurückhaltung, dem-nige vonSicilienwar erfeind, wie einRitterdemandern; aber sein tätlicher Haß gegen die Mai-länder und ihre lombardischen Anhänger blieb stetsmit Verachtung vermischt.

Als der Kaiser im Lctober des Jahrs uz?,einen großen Hof zu Besaiwon hielt, wo Gesand-ten von den meisten europäischen Völkern erschie-nen , waren auch zwei päpstliche Legaten dahin ge-kommen. Adrian hatte seine beiden vorzüglichstenK ardinale, Männer von Erfahrung und vieler per-sönlichen Würde, dazu auserlesen. Sie wurdendem Kaiser vorgestellt, als er sich vom Hofgetüm-mel entfernt und das geheime Dunkel einer Kirchegesucht hatte. Schon ihre Anrede war ausfallend.,vEuch grüßt, sprachen sie, der fertigste Vater,unser Papst Adrian; euch grüßen alle Kardinaleder heiligen römischen Kirche; jener als Vater, die-se als Brüder.^ Darauf übergaben sie ein Schrei-ben, welches der kaiserliche Kanzler Reinald vor-las, nachdem sich die Fürsten versammelt hatten.Es betraf einen Raub, der auf der wutschen Grän-ze an einem Erzbischof auf seiner Rückreise vonRom verübt war und um welchen sich Friedrichnicht weiter bekümmert Hütte, weil dergleichen fasttäglich geschah. Hierüber machte ihm der Papstdie bitterstenWorwürfound klagte ihn der Undank-barkeit