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Universalhistorische Übersicht rc.
ftr Zeit spielten; der Freiheitssinn der lombardi-schen Bürger war aus ihren Innern entsprossenund ihnen von gleichem Welche mit ihrem Leben.Jene rangen nach Freiheit, weil der Druck derGeistlichkeit und ihre Armuth ihnen unerträglichwaren; diese weil sie die Güter ihres Fieisses instolzer Unbesthränktheit genießen wollten: jenevon Eitelkeit und dem Andenken an die Ver-gangenheit gereizt; diese mit der gegründetenhleberzeugung, daß ihr eigner Werch und dieGegenwart sie dazu berechtigte. Bey den erstemlag die Sehnsucht, frey zu seyn, in Bildern derPhantasie und in Launen; bey den letztem warsie in Gefühl und Gedanken übergegangen. Da-her brannte der Römer an dem einen Tage voneinem auflodernden Enthusiasmus für den unbe-schränkten Sinn seiner Väter, und küßte an demandern seine Fesseln: dieBewohner derLombardeiglühten dagegen auf den Trümmern ihrer Städtefür Freyheit, wie in den Tagen des Glücks.
In so verschiedene Parthien war das Landgetheilt, welches Friedrich zur Grundlage seinerHerrlichkeit machen wollte; ehe er dicß konnte,mußte ein blühendes Königreich unterjocht, daspäpstliche System aufgeiöset, der SchwindelgeLstder Römer gcdemüthigt und der feste Freiheitssinnandrer italianischer Städte zermalmet werden.Es gehörte wahrlich der unbesiegbare Ehrgeiz die-
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