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Erste Abtheilung, Vierter Band (1795) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu den Zeiten Kaiser Friedrichs I : (Fortsetzung)]
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xxn Universalhistorische Übersicht rc. ^

ihm erlaubte, seine Kräfte zur Zerbrechung derschimpflichen Bande, in welche er durch das Lchn-fystem gerathen war, ruhig zu sammeln« Erhatte fast alle Adliche, welche bisher voll Ritter-stolz auf ihn heradsabn, gezwungen, in die Städtezu ziehn, welche sich auf eine solche Art bald einrepublikanisches Gebier errungen hatten. DerStolz der Bürger bestand-darin, daß sie Gesetzengehorchten, welche sie sich selbst gegeben hatten,die Regierungsgefchaste besorgte ein Senat, andessen Spitze drei) Konsuln standen, die aus dendrey verschiedenen Abtheilungen der Einwohner,nemlich dem hohen Adel oder der Capnaneen,

Len gemeinen Adlichen oder Balvassoren und demVolke gewählt wurden, damit eine völlige Gleich-heit der Rechte für die sämmtliche Bürgerschaftherrschte. Um aber die Freiheit vor jeder Gefahrzu sichern, dursten die Konsuln ihr Amt nur ein !Jahr bekleiden. Ein jeder Bürger war in denWaffen geübt und keinem, der sich auszeichnete,wurden kriegerische Würden und der Rtttergürtelverweigert. Eine einzige Stadt konnte oft eineArmee ins Feld stellen, welche dem schönsten Hee-re von Rittern getrost entgegen ging und mit Lb-^wenmuth focht, weil der Sohn für die Estern,der Vater für seine Kinder und alle für ihrenHeerd und für Freyheit kämpften. Aber nicht fürjenes Schattenbild, mit welchem die Römer die-ser