XXIV UniverfalhisrorLsche Ueberstcht rc.
seö Jünglings dazu, MN nicht sogleich beym erstenAnfänge zu verzweifeln und man muß über seineKühnheit erstaunen, wenn man die Hülfsmmelbetrachtet, mit welchen ausgerüstet er ferne Unter-nehmung begann. Zn Deutschland verabscheuteman die italiänischen Zäge. Selcft diejenigen unterden Rittern, milche gern auf Abentheuer ausgin-gen, hatten schon längst im Morgeniai.de, wo siegleichfalls den Kranz, welchen die Religion bereithielt, sich erringen konnten, ein gewünschteresKiel, als Italien, für ihre romantische Tapferkeitgefunden« Wenn aber auch ein Heer za einemZuge über die Alpen zusammen kam: so machtesich jeder Krieger doch nur auf eine bestimmte kurzeZeit zum Dienste verbindlich. Solche Trup,pen waren nicht geschickt, einen Feind zu de,siegen, welcher. ihrem Ungestüm hinter festenMauern Trotz bot. Dagegen fand Friedrich destomehr Hülfe in seinen eigenen Kräften; durch sichselbst wußte er alle Hindernisse zu besiegen, undein unvcwlgbares Selbstvertrauen stählte in jederGefahr seinen Mukh. Zugleich konnte er daraufrechnen, daß die verschiedenen italiänischen Par-thien sich nimmermehr gegen ihn vereinigen würden,denn ja selbst unter seinen furchtbarsten Gegnern,den lombardischen Städten, herrschte eine Feind-schaft, wie sie nur zwischen Freistaaten, nur unterrachsüchtigen Atalianem statt haben kann. Mai-land war die mächtigste und furchtbarste unter
ihnen