xvm Universalhistorische Uebersicht re.
schaft ausgemacht. Friedrich der Erste führtesolche Ideen in seine Familie ein und zeigte ihr einZiel/ nach welchem e^'selbst mit Riesenschrittenhinstrebte. Sein Oheim Konrad, der erste schwä-bische König, hatte sich voll Biederkeit innerhalbder Gränzen der Regierung gehalten, wie er sievorgezeichnet fand; so wie überhaupt in der deut-schen Geschichte immer der erste von einem Hause,welches auf den Thron erhoben ward, die königli-chen Geschäfte hausväterlich ohne ehrgeitzige Pla-ne besorgte, ganz nach den Ideen, welche ihm inseinem vorigen enger» Kreise eigen geworden wa-ren. Der nächste Nachfolger aber glaubte fürden Glanz seiner Familie sorgen zu müssen, feinEhrgeiz schwang die Flügel und zeigte den folgen-den Prinzen die Bahn, auf welcher sie Vordrin-gen sollten. Karl der Große, Otto der Erste-Heinrich der Dritte und ihre Väter zeugen fürdie Richtigkeit dieser Bemerkung; der Kreis seinesOheims dünkte Friedrich den .Ersten viel zu be-schränkt und zu.still.
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Kaum hatte er, als der treflichste Ritter vonseiner Nation angebetet und von Europa bewun-dert , den teutschen Thron bestiegen: so richtete erschon seine Blicke auf Italien, welches ihm einenSchauplatz darbot, wo er sich Lorbeern jeder Arterkämpfen konnte. Am meisten schmeichelte es
ihm.