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Universalhistorische Uebersicht rc. xiR
ihm, daselbst die Ehre und Rechte des Ritterstan-des gegen die kühnen Eingriffe der Bürger in denStädten zu vertheidigen; allein gerade sein ritter-licher Stolz, welchem er desto fester anhing, jeenger sein eigener Ruhm damit verbunden war,hinderte ihn, den Widerstand, welchen er jenseitsder Alpen bey der Ausführung seiner ehrgeizigenPlane finden mußte, richtig zu schätzen, und dieVerachtung, welche er gegen seinen furchtbarstenFeind hegte , war die gefährlichste Klippe für seineUnternehmungen. Eine vierfache Macht mußtein Italien von ihm völlig zertrümmert werden, eheer den Grund zu seiner Herrschaft legen konnte.In Unteritalien blühte das Reich der Normannen,welche mit ihrer romanhaften Tapferkeit plan-mäßige Klugheit vereinigten, und durch ihr Ver-hällniß mit Rom dem Ansehn der Kaiser in denltallänischen Angelegenheiten das Gleichgewichthielten. In diesem Zeitpunkte konnte der Königvon Sicilien sicher auf einen entscheidenden Ein-fluß rechnen, weil zwischen dem Papst und derGeistlichkeit auf der einen, und dem römischenVolk auf der andern Seite, die fürchterlichsteGahrung herrschte, wovon die unausbleiblicheFolge war, daß sich, sobald die eine Parthiebeym Kaiser Hülfe fand, die andre um norman-nischen Schuh bewarb. Jene Revolution unterden Römern war durch die Lehren des schwärmen-
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