UniveMhistorische Übersicht rc. xvn
nicht für die Wahrheit kämpften. Allem miitenin den Stürmen, welche den römischen Stuhlschon halb zertrümmert hatten, ward sein ärgsterFeind sein Erretter und durch die aufgeklärtestenRegenten bewahrte sich das Vürurthell vor demUntergange. Die Herrschsucht des StaufischenHauses stieß mit dem päpstlichen Despotismus zu-sammen und hätte wahrscheinlich, unterstützt vomaufstrebenden Geiste des Zeitalters , den Sieg da-von getragen; aber leider erfoderte es ihr Plan,Laß zugleich das System der lombardischen Frey-heit zernichtet wurde. Dadurch zwang sie denGenius besserer Art, sich mir dem Gespenste desalten Aberglaubens zu verbinden und verzögertesvl auf Jahrhunderte die Wiedergeburt des mensch-lichen Geschlechtes.
Offenbar war es die Absicht der Hohenstau-fen, in Italien, diesem Garten der Erde ein Reichaufzmichten, welches sich der römischen Weltherr-schaft an Ruhm und Glanz nähern sollte- DieVorurtheile, welche sich an das^aubcrwort Kai-ser gehängt hatten, bahnten ihnenchen Weg dazu:Italiens Kräfte, in ihren rüstigen Händen ver-einigt, würden hingereicht haben, ihre Macht inDeutschland zu einem hohen Grade von Unbe-schranktheit'zu erheben; und dieseÜbeydens Reichehätten die sicherste Grundlage zu einer Weltherr-jvtnkvchrdigk. IV.B. b schüft