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36 . Schon gegen das Ende seines Lebens hatte maudie Abassiden eingeschlossen.
Noureddin befahl dem Sultan die Alidcn (fatimiti-sche Kalifen) ans dem öffentlichen Gebete auszulassen,und dafür die Mbassiven einzuschiießen. Saladinweigerte sich anfangs cS zu thun, weil jener aber csdurchaus verlangte, so gab er Befehl, daß man vonitzt an, für den Kalifen Almostad Biamrilla zu BagdadFürbitte rhun solle. Es geschah, ohne daß der sterbens-kranke Eladid es erfuhr, der auch bald darauf mit To-de abgieug. Nach seinem Ableben verrichtete Saladindie öffentliche Trauerceremonie, und nahm Besitz vonseinem Pallast, in welchem sich säst nnzähliche Schatzebefanden. Auch räumte er zu seiner Sicherheit neckund nach die fatimitische Emire ans dem Wege. Ansdem Stamm der Aliden waren 14 Kalifen gewesen, fürwelche mau die Fürbitte gethan, und die ohngefahr 272Jahre regiert hatten. Jene neue Veränderung verur-sachte in Bagdad ungemeine Freude. Noureddin,Saladin, und die Geistlichkeit erhielten Feyerkleider.Auch schwarze Fahnen wurden umhcrgesandt.
37« Noureddin harte schon einen Einfall in.Egypten
beschlossen.
Schon im vergangenen Jahr« (1171) konnte mandie Eifersucht des einen HssS gegen den andern mer-ken- Saladin hatte schon die fränkische Festung Sjsu-Lech eingcschloffen, er hob aber die Belagerung auf,weil er voraussah daß der Besitz derselben ihm nichtshelfen, sondern vielmehr dem Noureddin den Weg nachEgypten öffnen würde. Dieß Betragen vermehrte denGroll des letzter», ob er ihn gleich noch nicht öffentlichLücken ließ. Saladin berief seine Anverwandten, undbefragte sie um ihren Rath. Takohdin, seines Bru»derssohn, rieth zu einem offenbaren Kriege gegen Nou-reddin. SalavinS Vater aber, der alte NesjmoddinJob, war ganz dagegen. ,,Wenn ich, sagte er, denNoureddin sehen sollte, so würde ich vor ihm nieder-fallen, und den Staub küssen. Laß vielmehr dem Non-reddin sagen, daß du gerne folgen wolltest, wenn einervon de» Seinigen käme, dir einen Strick um den