81 .
Diese Vorfälle vermochten die Flanken, trotz desgeschlossenen Vergleichs.
Die Franken eröffneten den Feldzug mit Eroberungvon Peiusium, und zogen darauf gegen Cairo, wohinsich alle Eir.Wohncr aus der alten egyptischen Haupt-stadt (Theben) hatten flüchten müssen, weil diese aufSchwärs Beseht in Brand gesteckt war, welcher Brand45 Tage Lauerte. Die Franken zogen von Cairo ab,nachdem ihnen Sjawar tausend mahl tausend Gold-gulden versprochen, und ihnen auch schon 102000 aufAbschlag gegeben halte. Noureddin verwandte aufdiesen Feldzug sehr große Summen. Denn ausser deinGelde, das er für Waffen, Kleider u. d. g. ausgab,erhielt auch Ascdovdin eine Kriegskaffe von 200s Gold-gulden.
zz. Sein Nachfolger war Saladin.
Noureddin war, wie im zehnten Kapitel angedeutekwird, mit dieser Erhebung SaladinS nichts wenigerals zufrieden. Er nannte ihn in seinen Briefen bloSEmir Jsphaselar d. h. oberster Befehlshaber, und setz,te nur zu Anfang des Schreibens sein Siegel hin, oh-ne seinen Namen zu unterschreiben. Er nannte ihnauch nie allein sondern braucht immer r. B. diesen Aus-druck: Emir Saladin und die übrigen Heerführer inEgypten sollen dieß oder jenes thun.
34. Dcmiate wurde durch den göttlichen Beystanderhallen.
Die Belagerung dauerte so Tage. Saladin rühmtedie Freygebigkeit, welche ihm der Caiife Eladid beydieser Gelegenheit erzeigt hatte, indem er ausser andernGeschenken ihm tausend mal taufend Goldgulden zu-sandte.
In eben diesem nisten Jahre verwüstete ein Erd-beben die Staaten Noureddins und der Franken inAsien. Da nun bsyde Theile mit Wiedererbauung derFestungswerke und der Städte deschafftigr waren, sokonnten sie ihre Feindseligkeiten gegen einander nichtfortsetzen.