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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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«rk brachten es dahin daß Robert Guiscard und seinSohn Bohemund nicht gefährlichere Fortschritte inGriechenland machten. Dagegen genossen die Vene-tianer auch kostbare Handelsprivilegien in den grie-chischen Seestädten; und selbst die Muselman,ncr in Syrien und Egypten respektieren ihreFlotten, weil sie Von dem Handel dieser RepublikanerWortheile zogen.

Die Kreuyzüge trugen sehr zur Vergrößerung Vene-digs bcy, doch die spätern mehr als die frnhcrn, theilsweil die Venetianer nicht gleich anfangs The:l an den-selben nahmen, theils auch, weil die Kreutzfahrer erstspäter darauf verfielen, sich von der See aus mit Lebens-mitteln zu versehen. Die Venetianer ließen sichnicht als Christen, sondern als Kausteute, aus Klug-heit und nicht aus Schwärmerei) in die Krcutzzügeein: während daß sich Franzosen und Deutsche mir denSaracenen um das heilige Grab schlugen, dachten dieVenetianer, so wie die Genueser, darauf, sich mit demGelde beyder Parteyen zu bereichern. Sie gewannenschon unermeßlich viel durch das bloße Vermieche» ih-rer Schisse an die Kreutzfahrcr: und durch den wichti-gen Beystaud, den sie den letzter» bey mehren» Belage-rungen leisteten, erhielten sie vortheilhafre HandelSpn-vilegicn, und einen festen Fuß in den eroberten Seestäd-ten Syriens und Egyptens, wo ihnen ganze Straßenund die wichtigsten Souverainikätsrecbte eiugeramntwurden. Die Machtverstarkung, die ihnen in Asienzugcwachsen war, fanden sie bald Gelegenheit, in Europazu zeigen. Sie waren wichtige BundSgenossen desPabstS gegen den deutschen Kaiser Fridnch^Barbaroffa,dessen Flotte sie schlugen; und in Venedig war cs,wo dieser Kaiser mit dem Pabst Allexander M ciue»erniedrigenden Vergleich schließen mußte.

An dem entgegen gesctztcnMc e rb u se n des inittettüü-Dischen Meers, der ehemals das ligustische Meer hieß,erhebt sich Genua, lange Zeit eine NebenbuhlerinnWcücdigS.

Die Stadt Genua nahm viele Jahrhunderte vorChristi Geburt ihren Ursprung, und rhre Lage an derSee und einem großen Seehafen machte sie schon >n dcnDenkwürdigk. Nss B. S frühe-