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»em ränkevollen schändlichen Mann, der es auch da«hin brachte, daß NestoriuS auf einer Kirchenversamm-lung zu Ephesus verdammt wurde,
Dioskurus der Nachfolger des Cyrillus, triebden Eifer für die enge Vereinigung der beiden Natu-ren in Christo, noch-weiter als sein Vorgänger. DerBischofs Flavian von Konstantinopel hatte den .Eut li-cht s einen 70jährigen Abt dieser Stadt, der ehemals eineifriger Anhänger des Cyrillus gewesen war, und die Ver-einigung beider Naturen in Christo aufs unvorsichtigsteübertrieb, nach einem Synodalverböre verdammen Z undgbfttzen lassenz aber eine zweyte Synode, welche durchdie griechische Kaiserin Eudokia, Gemahlin TheodoS II.und den Einfluß des DioskuruS zu Revision dieses Ur-thcilü 449 veranstaltet wurde, sprach zum Vorthcildes EutycbeS und der Bann traf seine Gegner- Alsaber im Jahre darauf Theodos ll. starb und seineSchwester Pulcheria, Gemahlin deö Kaisers Marcians,den griechischen Thryn bestieg, wurde durch den Einflußdeö römischen Bischoffs, Leo des Großen, eine neue gro-ße Synode zu Chalcedon gehalten, in welcher die Par-tey des Eutiches und Dioskurus unterlag uny letzte-rer zur Absetzung verurtheilt wurde.
,99. Heinriche von Gibellingen und Guelftn von Alt-dorf.
Bekannter unter den Nahmen Gu elfen und Gi-Hellingen, Der Streik dieser zwey Parteyendauerte Jahrhunderte unh besynders war Italien derSchauplatz desselben. So lange der heftige Kampf desKaiserkhumS mit der römischen Kirche dauerte, welcherunter den schwäbischen Kaisern mit der größten Erbit-terung geführt wurde, stritten die Guelfci, für denPadst wider die Kaiser und alle Feinde des römischenStuhls, hielten sich zur Parte» der Gibellinnen-Ganz Obexitalien war zwischen diesen beiden Parteyengetheilt, die einander mit der heftigsten Wuth verfolg-ten und wechselsweise bald unterlagen bald siegten,Der Friede zwischen dem apostolischen Stuhl und denKaisern brachte endlich auch diese Parteyen zur Ruhe,welche vielleicht doch das Verdienst hatten, die Unter-drückung
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