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Für einen Sabellianer.
SabelliuS, ein Afrikaner, lehrte zwischen 250 und262, die drey Personen in der Gottheit, scyen nurdrey Benennungen oder Beziehungen derselben Perso-nen , wie inan im Menschen Körper, Seele und Geist,oder in der Sonne Licht, Wärme, Rundung unter-scheide.
179. So ward im Concilium zu Nicea Arms —>— — ihr Reckt widerfuhr.
Arius, ein gelehrter Priester aus Alexandrien zogdie Ewigkeit des ^o§v8 (Christus) m Zweifel und er-klärte denselben für ein Geschöpf Gottes. Die allge-meine Kirchenversammlung zu Nicäa verdammte I. 32zseine Lehre. — Die Manichäer Anhänger des Mancs,eines persischen Magiers, verbanden die Lehre Zoroa-stcrs von zwey gleich ewigen Grnndwcfen, einem bö-scn und einem guten, Finsterniß und Licht, mit demChristcnthum. Bepde Principien, lehrte Manes,lebten mit einander in einem ewigen Streik — auchum die Menschen sollten sich diese zwey Grundw-seuzanken, unser Leib sey von dem bösen Wesen, und vonden zwey Seelen die wir haben, stamme eine von demGott des Lichts, die andre von dem Gott der Finster-niß. Christus sey in der Absicht von dem guten Gotterzeugt worden, die im Körper von dem bösen Gottgefangene Seele zu erretten. Die Lehre des Manesführte auf den Glauben an Reinigungen, an eine Läu-terung nach dem Tode, an eine Seelenwanderung.Sie gebot eine strenge Lebensart und unaufhörliche Be-streitung der Lüste. — NestoriuS Bischoff zu Kon-stantinopel im Jahr 428 und ferner nahm die Meynnngeines Priesters in Schutz, welcher öffentlich lehrte,daß Maria als ein Mensch nimmermehr hatte Gottgebähren können. Er bestand darauf, daß die zweyPersonen in Christo, nie miteinander vermengt wer-den dürfen, wie auch die Schrift sie immer von ciuan-' der unterscheide, und nie den Ausdruck gebrauche:Gott sey gebohren, sondern: Gottes Sohn sey qeboh-ren. NestoriuS fand einen heftigen und erbittertenGegsier an dem Bischoff Cyrilluö von Alexandria ei-R ü nem