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Zufuhr von Proviant von der SeeauS, zu erhol-ten. Man hatte viel Ungemach von den Türkenauszustehen, welche mtt ihren leichten Pferden über dieschwer bewaffneten Deutschen» viele Vorrbeile erhielten.Auf diesen, beschwerlichen Marsch wurde Conrads Heerbiß auf den zehnten Theil aufgerieben; den Ueberreffführte er nach Jttcäa zurück. Eben war Ludwig mitder französischen Armee in der Nahe dieser Stadt äuge»kommen, und man wurde einig, den Zug ln Gesellschaftfortzusetze». Aber der deutsche König ertrug die Gesell-schaft der Franzosen nicht lange, die ihn mit ihrenHochmnth drückten; die Schaan,, sein Heer geschmol,zen zu sehen, da das französische so zahlreich und so gutim Stande war, kam dazu, und er nahm die Einladungseines Schwagers des griechischen Kaisers an, der ihnhat nach Consiancinopel zu kommen. Von Constanti-nopel auö wollte er dann die Reise nach Palästina zuWasser fortsetzen.
DaS Glück derFranzofen war übrigens nicht vonlängerer Dauer, als der Deutschen ihres, IhrMortraö hatte sich in einem übereilten Marsch zu wertVyn der Hauptarmee entfernt, und die Türken, die ih-re Bewegungen auf das sorgfältigste bewachten, mach-ten sogleich von dieser gegebenen Blöße Gebrauch. Sienabmei, ihre Stellung zwischen der Armee und dem Vor-trab, schnitten beide von einander ab, und besiegten bepde,weil sie einander nicht zu Hülfe kommen konnten. DieNiederlage der Franzosen war so groß, daß sich Ludwigd. I. gleichfalls genöthigt sah, bey Laodicea zu Sckif-fe zu gehen, und die Reise nach Palästina zu Wasserforrzufttzen.
In Syrien fanden beide Heere einander wieder undman faßte den Entschluß die Stadt Damask gemein-schaftlich zu belagern. Eine Verräthcrey der orienta-lischen Christen nöthigke die Lateiner von dieser Belage-rung abznstchn. Um doch etwas zu thun, wollten siedie Stadt Askalon unter christliche Herrschaft bringen,«ber auch hier erfuhren sie, daß man nicht aufrichtigmit ihnen zu Werke gieng, und die Belagerung wurdeaufgehoben. Die Gemüthsarl der Lateiner, welche sichvon dem ersten Kreutzzuge her in Asten niedergelassen,hatten sich auf eine unglückliche Art geändert; sie wurden