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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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gerne zngcbe, so unzufrieden auch der König darüberstyn luochte. Bey die fern hingegen entschuldigte er sichdamit, daß es seiner Pflicht zuwider wäre, Men-schen, die von ferne her aus religiösen Absichtennach Jerusalem kamen, den Eintritt in die Stadt zurerweigern. Unterdeß hatte sich der König mit demGrafen Heinrich und seinem übrigen Gefolge nach Pto-lemaiö begeben, und in Jaffa eine schwache Besatzungzurückgelaffcn, die überdem noch durch Krankheiten litt.Auch seine eignen Gcsundheitsumstande waren immergefährlicher geworden: ja man hatte sogar schon Ge-rüchte von seinem Tode.

Hundert neun und fünfzigstes Kapitel.

Gesandtschaft aus Bagdad,

^m diese Zeit erhalt Aladil ein Schreiben von Na-phids Sohn, Vezir zu Bagdad, worinn er gebetenward, den Sultan wieder zu dem schuldigen Gehorsamgegen den Hof von Bagdad zurückznbringen, zwischenihm und den hochberühmken Diwan, an den er nochkeine Gejandtschafr geschickt, den Vermittler zu machen,und zu dem Ende den Richter Alphadil an den Diwanabgehen zu lassen. Aladil brachte es auch nach vielenUnterhandlungen so weit, daß Suladin den Eldiäus vonSjahrezour nach Bagdad schickte.

Hundert und sechzigstes Kapitel.

Amalich Addahir nimmt einen sehr schmerzhaften Abschiedvon, seinem Waler«

dey dem letzten Abschiede den Addahir von seinemPater nahm, war ich allein zugegen.Ich empfehledir, sprach Saladin, Ehrfurcht gegen das höchste We-sen, als den Quell alles Guten. Halte die Gebote Got-

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