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den Umstanden nachgeben, da sein Heer schon öffentlichsich gegen die Fortsetzung des Krieges erklärte. Erstarb bald nachdem der Friede zu Stande gebracht war.Ware sein Tod eher erfolgt, so würden gewiß die Mu-selmänner in sehr große Gefahr gerathen seyn.
Hundert acht und fünfzigstes Kapitel.
Ascalon wird geschleift.
^ie Besatzung wollte nicht eher abziehen, als bis ent-weder der König oder der Sultan, ihnen den schonseit langer Zeit rückständigen Sold entrichtet hätte.Sie mußten aber auf erhaltene königliche Ordre gehor-chen , und sogleich fieng die Zerstöhrung der Festungs-werke an. Beyde Heere eröffneten nun auch einenwechselseitigen Umgang. Viele Muselmänner giengennach Jaffa, um da ihre Geschaffte zu treiben: und einegroße Menge Franken begab sich nach Jerusalem, woder Sultan ihnen nicht allein die Thore öffnete, sondernauch auf dem Rückwege eine Bedeckung bis Jaffa mit-gab. Sie hatten bey dieser Wallfarth weiter keinenZweck, als die heilige Stadt zu besuchen, und dannin ihr Vaterland zurückzukehren, ohne den Muselmän-nern fernerhin das mindeste leid zuzufügen. Der Kö-nig wurde über die häufigen Wallfahrten unwillig, undlag dem Sultan dringend an, keinen Franken in dieStadt zu lassen'/ der nicht einen königlichen Paß auf-weisen könnte. Dieses Verbot aber that die entge?gen. gesetzte Wirkung. Denn nun strömten täglich gan-ze Schaaren der heiligen Stadt zu. Selbst edle Für-sten kamen mit ihren Familien hin, ohne sich durch ih-re Kleidung zu erkennen zu geben. Der Sultan nahmsie nicht allein bereitwillig auf, sondern ließ sie auchspeisen, ermuntert? sie durch seinen gnädigen Zuspruch,und sagte ihnen, daß er die Wallfarth nach Jerusalem
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