gethan. Er mußte also Zeit haben, um neue Kräftezu sammeln, und vorzüglich Jerusalem mit den bestenVertheid igungsanstalten zu versehen.
Unter die Friedensbedingungen gehörte auch dieSchleiffung von Ascalon, zu der so wohl Muselmännerals Franken gebraucht werden sollten. Denn die leh-rermtrauten uns nicht, und glaubten, wir würden dieFestung behalten, ohne sie zu schleifen. In dem Frie-den waren alle Provinzen, die unter muselmännischerHoheit standen, auch der Fürst von Antiochien undTripolis mit cingeschlossen. Der Sultan gab den Be-vollmächtigten, die er zum Friedenscougrcß abschickteden Befehl, ihre Geschäffte so zu beendigen, daß er ge-wiß bestimmen könnte, ob es Krieg bliebe oder nicht.Denn er hakte auch dießmal Verdacht gegen den Kö-nig, von dessen Ränken er schon so oft war betrogenworden.
Um diese Zeit kamen unter andern Gesandte ausGeorgien an, die den Sultan um die Erlaubniß nachJerusalem wallfahren, und dort wohnen zu dürfen,ersuchten. Sie sagten, daß dieß ein altes Recht wäre,welches man ihnen entrissen hatte, und baren ihn in-ftändigst, ihre Commissäre wieder in ihre Rechte ein-zusetzen.
Hundert sieben und fünfzigstes Kapitel.
Der Friede kömmt zu Stande.
Äer König lag noch an seiner Krankheit schwer da-niede»', als Adluö ihm die Schrift überreichte, in derdie Friedensbedingungen enthalten waren. Ich habe,sprach er, durch meinen Handschlag den Frieden schonbestätigt, überreicht die Schrift dem Graf Heinrich