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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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Von NM an kamen immer mehrere Verstärkun-gen bey unsrer Armee an, so daß der Sultan im Stan-de war etwas entscheidendes zu wagen. Unterdeßwurde der König von England krank, und ließ sichvom Sultan Pfirsiche und andre erfrischende Früchteausbitken, die ihin auch jedeömahl reichlich zugeschicktwurden. Bey dieser Gelegenheit erfuhren wir, daßohngefähr zwey bis dreyhundcrt Reiter sich in Jaffabefänden, und daß die Franzosen durchaus nicht da blei-ben wollten. Endlich hielt Abubekr mit dem Königeine geheime Unterredung , worin er ihn bat, den Al-malich Aladil zur Vermittelung des Friedens zu bewe-gen. Ich fordere, sprach er, Ascalon bloß deswegen,um meine Ehre unter den Franken zu retteti. Binich erst fort, dann wird der Sultan nur eine kleine An-zahl Menschen gegen sich finden, denen er mit? leichterMühe alle diese Eroberungen wieder entreißen kann.Will er mir aber Ascalon durchaus nicht bewilligen,so muß er mir wenigstens die Kosten ersetzen, welcheich auf die Festungswerke gewendet habe.

Hundert sechs und fünfzigstes Kapitel.

Der König steht von seiner Forderung in AnsehungAscalons ab.

Äber auch diese Forderung gab der König auf. Er "verlangte weder Ascalon noch Ersatz der Kosten, son-dern wollte jetzt aufrichtig Friede schließen. Der Sul-tan antwortete ihm hierauf: er könne jetzt, da er schonseine Truppen zusammengezogen, unmöglich etwas inder Sache anfangen, wenn der König ihm nicht vorherüberzeugende Beweise gäbe, daß er es ernstlich meyne.Der König thats, indem er seine rechte Hand unsermAbgeordneten BedroddinDuldurm gab, und dabey ver-sprach