ein andrer an seiner Stelle, und erfuhr in demselbenAugenblick ein gleiches Schicksal.
Endlich sahen sie sich doch bey aller herzhaftenGegenwehr gcnöthigt Abgeordnete an den Sultan zuschicken, um wegen der Uebergabe zu capituliren. Die-se ersuchten ihn den Angriff wenigstens so lange einzu-stellen als sie bey ihm befindlich wären. Saladin aberversicherte sie daß er diest nicht mehr könne; die Be-satzung solle sich in die Burg werfen, und die Stadtder Plünderung preis geben. Kaum war dieß gesche-hen , so kam die Nachricht an, daß der König vonEngland zum Entsatz herbey eile. Nun riechen vieleauch die Burg zu bestürmen, w:il sie schon seit lan-ger Zeit keine Beute gemacht, außer eerjenigen dieihnen jetzt bey der Plünderung der Stadt in die Hän-de gefallen war. Saladin aber hatte der Besatzungschon freyen Abzug versprochen , und wollte j,e jetztbloß zwmgen, daß sie ohne Verzug die Burg verließe.Er suchte zu dem Ende seine Truppen auszumunternnoch ferner unter den Waffen zu bleiben, allein sieivaren inögesammt so sehr crmü et, daß sie sich kaumnoch bewegen tonnten. Mit dem Anbruch des folgen-den Tages hörten wir den Feind in die Trompete stoßen,zum Zeichen, daß von der See her eine Verstärkungherbey komme Sogleich ließ der Sultan mich zusich rufen, und sagte: jetzt ist kein Zweifel mehr, daßdie Franken sich schon dem blfer nähern, und wir müs-sen suchen ihnen die Landung zu verwehren. Gehtalso zu Llmaiich Addahir, sagt ihm, er solle seineStellung beym Süderthor nehmen, und geht dannmit einigen Personen, die ihr selbst bestimmen mögt,in die Burg, wo ihr alles was ihr an Waffen u. d.gl. vorfindet aufzeichnen, und an Almaück Addahirschicken müßt. Ich verrichte meinen Auftrag; und die