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ihnen nicht gleich das erstemahl ihre Bitte bewilligt,doch machte er alle Anstalten, die wankende Mauerden folgenden Tag gänzlich umzustürzen.
Hundert zivey und fünfzigstes Kapitel.
Eroberung von Jaffa.
^en folgenden Tag unternimmt Saladln einenHauptsturm. Steine waren aus der Ferne hcrbeyge-fahren, weil sich in der umliegenden Gegend keine fan-den. Unrer einem Geschrey und Klange der Trompe-te und Pauke wird die Stadt von allen Seiten berennt.Die Brechmaschinen wüteten gegen die Mauer undin den Minen brannte unaufhörlich Feuer, so daß sienach Verlaufvon zweyen Stunden mit einem großenKrachen einstürzte. Je größer aber die Noch ward,um desto mehr wuchs der Much in dem Herzen derFeinde, und um desto entschlossener wurden sie, denHeldentod zu sterben. Denn als die Mauer einfiel,erhob , sich eine dicke Wolke von Staub und Rauchdurch die keiner ohne Lebensgefahr kommen konnte;und als die Wolke sich zercheilte blitzten uns Spießeund Lanzen entgegen, die statt einer Mauer die Oeff-nung dergestalt ausfüllten, daß man. zwischen ihnenauch nicht die geringste Lücke entdecken konnte. Diesesso herzhafte und entschlossene Betragen der Feinde, die-se Geschicklichkeit mit der sie jede Stellung, jede Wen-dung annahmen, versetzte die klüftigen in Furcht undErstaunen. Ich habe selbst einen Fall angesehen, denich hier erzählen will. Auf der obern Mauer standein Mann, und focht gegen die Unsrigen, die durchdie gemachte Oeffnung andrangen. Ein Stein auseiner Wursmaschine geschleudert traf ihn so, daß erstürzte. Aber kaum war dieß geschehen, so trat schon
ein