Da er nun hingegen einwandte, baß der König aufdie Wiederaufbauung der Festungswerke große Sum-men verwendet, so wurde ihm zum Ersatz das Gebie-ke von Aftalon zugeftanden. Ferner verlangten wir,daß Daroun nebst andern Schlössern geschleift, undizr Gebiethein gleiche Theile vertheilt werde. Denübrigen Distriet aber von Jaffa bis TycuS sollten siebehalten, und die Qerrer, deren Eigenthum noch strit-tig wären, theilen.
Der Gesandte verlangte bcy seinem Abschied, daßman ihm einen von unfern Großen mit gäbe, der denVertrag, wenn er zu Stande käme, durch einen Eydbekräftigen sollte. Der Sultan aber wölke dieß nichteher geschehen lassen, als bis alle Puncce in Richtig-keit gebracht wären. Jndeß gab er ihm ein prächtigesGegengeschenk mit.
Hundert und fünfzigstes Kapitel.
einigen Tagen kam der Gesandte wieder. „DerKönig, sprach er, bittet euch inständig, ihm doch jenedrey Oerter zu überlassen, die in eurem großen mäch-tigen Reiche von gar keinem Gewichte seyn können, dahingegen die Franken ihren Besitz nicht leicht aufgebenwerden. Es ist auch billig dem Könige diese Städtezu überlassen, weil er auf ganz Jerusalem Verzichtthut, ausgenommen die einzige Kirche der Auferstehung,und sonst keinen Aufenthalt in der Stadt für Möncheoder Priester verlangt. Die Franken sollen demnachalles von Daroun bis Antiochien behalten, und ihrdas was ihr jetzt besitzt. Alsdann wird der Könignach Hause kehren. Kömmt aber der Friede nicht zuStande, so werden ihn die Franken nicht fortlaffen,
und