zugestanden werden. Nur Ascalon könnt ihr auf kei-nem Fall erhalten.
Der Gesandte war mit dieser Antwort sehr zu-frieden. Bald darauf verbreitete sich das Gerüchte,daß die Franken nach Ascalon zögen, und gesonnenwären in Egypten einzudringen. Ein andrer Bote,der von Kotboddin, Keltsj Arslans Sohn abgcschicktwar, berichtete, daß der Pabst mir einem großen Ge-folge nach Constantinopel gekommen. Der Sultanachtete aber fast gar nicht auf seine Erzählung.
Hundert neun und vierzigstes Kapitel.
Nochmalige Gesandschaft der Franken.
§^en l yten kömmt Gottfried, des Königs Gesandtewieder. „Der König, sprach er, erkennt mit Dankdeö Sultans Freygebigkeit. Aber noch bittet er sichdie Gefälligkeit aus, daß zwanzig von den Unsrigenin die Burg eingelassen werden, mit denen jedoch dieChristen uNd Franken in der Stadt keine Gemeinschafthaben sollen. Ferner soll uns das Ufer und das stächeLand, euch aber das gebürgigke gehören. Um unsvon den aufrichtigen Gesinnungen des Königs zu ver-sichern, fügte er hinzu, daß dieser nicht aus Schwäche,sondern aus dringenden Ursachen, die ihn in sein Reichabriefen, so viel Aufopferungen gethan. Er brachtedießmahl zwey Falken dem Sultan zum Geschenke mit«
Man antwortet ihm auf seinen Antrag: es kön-ne den Franken in Jerusalem weiter nichts als freyeWallfarth bewilligt werden. Aber die Pilger fragteer, dürfen doch keinen Tribut entrichten? —- Nein,war die allgemeine Antwort. Allein Ascalon mir dendazu gehörigen Amern sollen geschleift werden. —M 5 Da