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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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Übung Meiner königlichen Gewalt den Pharao spielenwill; eben so wenig hoffe ich dieses von euch. Dennes wäre gleich unbillig wenn ihr alle Muselmänneroder ich alle Franken ins Verderben stürzte. Da ichnun den Graf Heinrich, meiner Schwester Sohn,zum Herrn über diese Länder gemacht habe, so soll ermit seiner Armee euch zu Gebote stehen, wenn ihr sei-ner Hülse im Morgenlande bedürft. Ferner spricht derKönig: da ihr gegen so viele vertriebene Mönche frey«gebig wäret, wenn sie euch um Kirchen baten, warumseyd ihr es nicht gegen mich, der ich nur eine Kirche ver-lange. Alles übrige, weswegen ihr während der Un-terhandlungen mit Aladil besorgt wäret, habe ich gänz-lich fahren lasten, und bin zufrieden, wenn ihr mirnur einen leeren Platz in der heiligen Stadt bewilligt."

Alle, die der Sultan um ihren Rath befragte,stimmten für den Frieden, da sie die Beschwerlichkei-ten des Kriegs und die drückenden Schuldenlastennicht länger tragen konnten. Die Antwort wurde in/ folgenden Worten abgefaßt rDa ihr eure Forderun-gen so weit herabgestimmt habt, und man mir Gutengütlich Handeln muß, so soll euer Schwestersshn alseiner als unserer suftanischen Familie angesehen wer-den. Auch soll euch die große Kirche der Auferstehungeingeräumc werden. Die übrigen Derter wollen wirtheilen. Was ihr am Meere besitzt, sollt ihr behalten.Die Schlösser und Berg-Gegenden, die in unsrerGewalt sind, wollen wir behalten. Die Ocrter, wel-che zwischen unserm Gebiete liegen, sollen in gleicheTheile, vertheilc werden. Aber Ascalon nebst seinemganzen Bezirk soll wüste bleiben, damit es stich keinervon uns Beyden zueigne. Wollt ihr aber die um«herliegenden Dörfer durchaus haben, so können sie euch

Zuge-