rück.' Hier herrschten nun zwey Parteycn. DieFranzosen wollten durchaus zur Belagerung schreiten,weil sie aus keiner andern Ursache ihr Vaterland ver-lassen hatten, und nicht eher zurückkehren wollten, alsbis Jerusalem erobere wäre. Der König von Eng-land hingegen war anders gesinnt, und wandte denMangel an trinkbarem Wasser vre. Der Fluß Tekoa,sagte er, sey ohngefähr vier Stunden von Jerusalemenrsernc, und wenn man das Heer, wie die Franzo-sen vorschlugen , rheilte, um von dort her unter einersichern Bedeckung Wasser herbeyzuschaffcn, so wäre zubefürchten, daß sie alle einzeln aufgeri ben würde».Endlich beschlossen sie zoo Ritter als Schiedsrichterzu erwählen, diese sollten wieder einen Ausschuß vonzwölf seftsetzen, und aus ^ iesen zwölf drey vbersteRich-ter bestimmen. deren Ausspruch sich alle unterwerfenmüßten. Es geschah, und der Ausspruch fiel daraufhinaus, daß die Armee nach Ramla zurückgchen sol-le; welches dann auch den 21 freu des andern S)u-mad geschah.
Hundert sieben und vierzigstes Kapitel.
Gesandschafk des Grafen Heinrich.
ach ihrem Rückzuge kömmt ein Gesandter vomGrafen Heinrich und spricht zum Sultan: der Königvon England har Sie am Meere gelegenen Provinzenmeiner Herrschaft übergeben. Gebt mir nun meinLand wieder, damit ich in Frieden mit euch lebe, undmich als euren Sohn betrage. Dieser Antrag erregteso sehr den Unwillen des Sultans, daß de? Gesandtesich unverzüglich entfernen mußte. Er bat sich aberwieder eine Audienz aus, in der er schon in einem ganzgelinden Tone sprach. Mein Fürst, sagte er, erkennt