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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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das Beyspiel der Gefährten unsers Propheten vor, diesich durch einen Eid verbunden, ihm in seiner gefährli-chen Lage bis in den Tod beyzustehen, und ermahnte siedurch einen Eydbey dem heiligen Steine itzt ein Gleicheszu thun. Nachdem alle meinen Vorschlag gebilligthatten, blieb der Sultan noch eine Weile in tiefen Ge-danken versenkt, und die ganze Gesellschaft beobachteteein ununterbrochenes Schweigen. Endlich brach er wievom göttlichen Feuer beseelt in folgende Worte aus.Preis und Ehre sey Gott, und unser Gebet bey demPropheten Gottes werde erhöret. Wißt, daß ihr heuteder Schutz 'unsrer Religion, ihre Burg und Vormauerseyd. Ihr müßt es selbst einsehen, daß das Blutder Muselmänner, ihr Leben und Vermögen von eurerVertheidigung abhange, und daß keiner ausser euchjenem Feind die Spitze biethen könne. Wollt ihr euchjetzt (welches Gott verhüte) dem Kriege entziehen, sowird der Feind diese Länder zusammenfassen, wie derEngel die Tafeln zusammenrollt, in denen die Handlun-gen der Menschen verzeichnet sind. Eurer Treue, eu-rem Eyfer für die Religion werden sie anempfohlen:ihr habt es übernommen, sie zu vertheidigen, undwerdet dafür aus dem öffentlichen Schatze reichlichunterstützt. Von euch hoffen auch die Muselmännerder übrigen Provinzen Beystayd und Erhaltung desIhrigen."

Ihm antwortete sogleich Saiphoddkn Mesjtoub:' Herr wir sind eure Vasallen und Diener. Ihr habtuns mit Wohlthaten überhäuft, uns zu großen Herrengemacht, und uns reiche Geschenke gegeben. Wir ha-ben eigentlich nichts eigen als unser Leben, aber auchdieses weihen wir euch. Bey Gott! so lange noch einTropfen Blutö in unfern Adern rollt, wird keiner vonuns sich seiner Pflicht entziehen. Saladin wurde über