der größten Sicherheit zu befinden glaubte, und auchitzt noch um Wasser zu holen, sich hin und wieder zer-streute. Dieß wird dem Feind durch Araber verra-then, der sogleich die ganze Nacht hindurch marschirenläßt, und sie kurz vor Tages Anbruch einholt.
Der König von England soll den Arabern an-fangs nicht getraut, sondern erst die Karavane selbstin arabischer Kleidung recognoscirt, und sie insgesammtschlafend gefunden haben.
Der plötzliche Ueberfall des Feindes setzte allesdergestalt in Schrecken, daß an keine Vertheidigungzu denken war. Ein Theil floh nach Caracha, einandrer in die Wüste, der dritte fiel dem Feind in dieHände. Aber auch diejenigen, welche sich in dieWüste retteten mußten alles, was sie mitgenommenhatten, wegwerfen, und froh seyn, daß sie noch mitdem Leben davon kamen. Der Verlust des Feindeswird von einigen auf 2oo von andern auf zehn Mannangegeben. Wahrscheinlich übertreiben jene, was die-se in der Angabe zu wenig sagen. So viel ist gewiß,daß die Beute, welche ihm in die Hände fiel, ganzausserordentlich war. Ein gewisser Mensch, der beydem Ueberfall zugegen gewesen, erzählte, die Nachtdarauf wäre bey dem feindlichen Heere das Gerüchtausgebrochen, daß der Sultan käme: so gleich hättealles, ohne die Beute mitzunehmen, sich durch dieFlucht zu retten gesucht, und sich auch wirklich schonzu entfernen angefangen, bis man endlich eingesehen.Laß die Furcht grundlos sey. Bey dieser Gelegenheitwäre er mir noch vielen andern Gefangenen entsprun-gen. Eben derselbe schätzte die Beute auf ohngefährgooo Camele, zoo gefangene Muselmänner und ebenso viel Pferde. Andre Angaben stimmen mit dieservöllig überein.
Emir