r?5
in dieser Sache über sich nahm, forderte dem Sultaneine Handschrift hierüber ab, wodurch denn beyde sohart an einander geriechen, daß Saladiu den nieder-^geschriebenen Eyd zerriß, und die ganze Unterhandlungrückgängig machte.
Hundert und vierzigstes Kapitel.
Ankunft des griechischen Gesandten.
b» Anfänge des ersten Sjumads kam ein Gesandteraus Konstantinopel an, um dem Sultan eine Os-und Defensiv-Allianz anzubiethen, und ihn zu bewe-gen, in Verbindung mit den griechisch kaiserlichenTruppen die Insel Cypern anzugreiffen. Ferner ver-langte er, daß das heilige Kreutz, der Tempel derAuferstehung und die übrigen Kirchen in der heiligenSradc den Griechen abgetreten würden. Der Sul-tan gab ihm aber abschlägige Antwort, mit dem aus-drücklichen Zusatz, der König von Georgien habe schon200000 Goldgulden für das Kreutz gebothen, undes doch nicht erhalten können.
. Hundert ein und vierzigstes Kapitel.
Almalich Aladil erhält einige Provinzen jenseit demEuphrat.
3 ?ach vielen Unterredungen brachte Almalich denSultan so weit, daß er nachgiebiger gegen Almanfourward. Bey dieser Gelegenheit sagte ein gewisser Emir,Namens Husamoddin Abulhaiöja, in einer Rathsver-sammlung: „Wir sind alle Diener und Vasallen desSultans: und jener junge Mann hat sich wahrschein-lich nur auö Furcht entschlossen zu einer andern Par.they überzu reten. Nun können wir aber nicht zu glei-cher