Allianz unter den oben angeführten Bedingungen zuStande kam. Der Sulran mußte dieß Mittel umso schneller ergreiffen, da er jetzt in seinen östliche' Pro-vinzen die Unruhen dämpfen mußte, die im Standewären, ihn an der Fortsetzung des heiligen Kriegeszu verhindern, wenn sich Almansour mit Buchtimer ver-einigen sollte.
Hundert acht und dreyßigstes Kapitel.
Tod des Markgrafen.
Ä?enige Tage nachher erfuhren wir die Entleibungdes Markgrafen. Er war nemlich den izten diesesMonats bey dem Bischof zur Tafel gewesen, und aufdem Wege nach Hause, wohin er unter einer sehrschwachen Bedeckung gieng, von zwey Trabanten mitMesserstichen ermordet worden. Die Thäker wurdenergriffen, und bekannten im Verhör, sie wären vomKönig von England gedungen worden. Die Regie-rung blieb so langein der Verwaltung zweyer Com-mendanten der Burg, bis der Bericht von dem Vor-fall an die Könige gelangt war.
Hundert neun und dreyßigstes Kapitel.
Fernere Geschichte des Almalich Almansour.
Älmalich Aladil konnte zwar durch seine Fürsprachebeym Sultan nichts auörichten, als aber die ganzeGeneralität für ihn ins Mittel trat, so ließ sich dieserendlich bewegen, daß er dem Almansour nach abgeleg-tem Eyde, Charra, Edessa und Sämosata, nebstder Vormundschaft über seine Brüder zugestand, je-doch mir dem ausdrücklichen Bedinge, nie wieder überden Euphrat zu gehen. Aladil, der die Bürgschaft
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