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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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machten, so gkengen sie, ohne etwas ansgerichtet zuhaben, wieder heim. Asedoddin aber blieb im Lande,weil Sjavar ihm nicht die Kriegskosten verabredetermaßen ersetzen konnte. Dazu kam noch, daß dieFranken bcy der ersten besten Gelegenheit einen neuen?Einfall befürchten ließen , und Sjavar weder der einen !noch der andern Parthey getreu war. Am nun end« ,sich zu einem Zwecke zu gelangen, der bey SjavarSLebzeiten sich schwerlich erreichen ließ, mußte Asedod« , 'bin sich entschließen, ihn umzubringen, und ersah da-zu die Gelegenheit, wenn jener ihn besuchen würde.

(Er ritt nach Art egyptischer Veziere auf einem Pferdezum Besuch, vor ihm her blasende Instrumente mit jPauken und Fahnen.) Keiner aber wagte es, ihn an^ izugreisen, ausgenommen Saladin, der ihn bey der !Kehle faßte, und sein Gefolge mit Hülst der Soldaten lauseinandersprengte. Sobald Sjavar gefangen war,erschien ei» Verschnittener als Abgeordneter der Na-tion, und verlangte den Kopf desselben, um dem Sie-ger die höchste Macht bestätigen zu können. Asedoddingab ihm, was er verlangte, und erhielt dafür dieKleidung desVezirs, mit der er den Einzug in dasSchloß hielt. Er trat sein Vezirat noch in demselbenJahre den i7ten des zweyten Monats Rabia an,und führte es bis zum 22sten des zweyten Monats' Sjumad , während welcher Zeit Saladin fast di« garr« jze Last der Regierung über sich nahm. !

Viertes Kapitel.

Asedoddin stirbt; Saladin folgt ihm.

dEsedoddin stürzte sich durch seine Unmäßigkert im Es-sen , indem er besonders harte Speist liebte, die ihmschon östers Unverdaulichkeic und Engbrüstigkeit Zuge-

> zogen,