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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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Drittes Kapitel.

^Dritter Feldzug nach Egypten im Jahre 564(1168)

9 ?oureddin hatte unterdeß Monaidera im MonatResjeb erobert, die in der Wüste gelegene FestungAcapha geschleift, sich im Monac Ramadan mit sei-nem Bruder Kotboddin und Zineddin zu Hamachvereinigt, und den Religionskrieg gegen die Frankenim Sckjawal mir Zerstöhrung von Homaina eröffnet.Im Monat Dsulkada kam Asedoddin aus Egyptenzurück. Diese Vorfälle, und die Begierde Egyp-ten zu besitzen, vermochten die Franken trotz des ge-schlossenen Vertrags zu einem nochmaligen Feldzugin dieses Reich; welches Noureddin und Asedoddinunmöglich mit gleichgültigen Augen ansehen konnten.Noureddin aber wagte es nicht, in eigner Person mit-zuziehen, theils weil er einen Einfall der Franken inseine Länder besorgen mußte, theils weil er jetzt vorMosula beschäfftigt war, um die Länder zu erobern,die der im vorigen Jahre verstorbene Zineddin Bucte-chiuS Sohn an Kocboddin vermacht hatte (Arbelaausgenommen, welches er von Atabech Zeich erhal-ten.) Er schickte demnach bloß den Aftddodin nachEgypten; und hier mußte Saladin ihn wieder beglei-ten , obgleich, wie er mich selbst versichert hat, ebenso wie die beyden vorigen mahle, mit dem größ-ten Widerwillen. Der Koran sagt mit Recht!Oftverschmäht der Mensch, was ihm zum Guten dienr."

Sfavar selbst hatte fetzt zum zweycen mahl bsyAsedoddin um Hülfe und zwar gegen die Franken An-suchung gechan. Deswegen beschleunigte dieser seinenMarsch, und erschien im ersten Rabia des^stenJahres inDgypten. Da nun die Franken sahen, daßdie Landeseinwohnev mit ihm gemeinschaftliche Sache