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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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zug noch m demselben Jahre, und kehrte den siebentendes Monats Dsulhajsta wieder zurück. Seit der Zeitbis zum Jahr 562 (r i66 n. C.) beschäfftigten erund Elmalich Eladii Nouireddin ZenchlaS sich mit demPlane zur Eroberung Egyptens.

ZweyteL Kapitel.'

Zrveyter Feldzug nach Egypten und Schlacht bey Babein.

d^sedo'odin sprach zu laut von seinem Entwürfe, alsdaß nicht Sjavar davon hätte Nachricht erhalten sollen.Er schloß also mit den Franken, den damahligen Herrnvon Jerusalem, einen Vergleich, vermöge dessen er ih-nen alle festen Plätze überließ, und sie ihm dagegenzum ruhigen Besitz des Reichs verhelfen sollten.

Jetzt befürchteten Asedoddin und Nouredin nichtsso sehr, als daß Egypten unter die Bothmäßigkeit cherUngläubigen kommen möchte; ein Uebel dem sie da-durch vorbeugten, daß der erstere wieder in SaladinSBegleitung im Jahr 562 (n66 n. C.) den zwölftendes ersten Rabia nach Egypten marschirte. Auf Sja-varS Seite standen alle Egypter und Franken. Zwi-schen beyden Heeren fielen mehrere Treffen und blutigeGefechte vor; endlich mußten die Franken abziehen,weil Noureddin ihnen in ihrem Gebiete eine Diversiongemacht und Monaidera eingenommen hatte. Aberauch Asedoddins Heer war durch viele Unglücksfalle zusehr geschwächt, als daß er sich langer in Egypten hat-te behaupten können. Doch machte er vor seinem Ab-züge mit den Franken unter der Bedingung Friede,daß sie alle Ansprüche auf ein Land aufgeben sollten,dessen Besch er sich selbst dereinst Vorbehalten hatte.

Dritt