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geahndet vorbcygehen. Einst fand er in der Schaß,kammer, statt zweyer Sacke mit egyptischem Golde,zwey Beutel nur ehernen Münzen. Für diesen Unter-schleif bestrafte er die Beamten auf der Schatzkammerbloß durch Absetzung von ihrem Amte.
In dem Treffen bey Hittyn imJahr 583 (51x7n. C. G.) wurde der fränkische König nebst ArnaldHerrn von Cracha gefangen. Beyde ließ Saladinvor sich führen. Arnald war ein wilder treuloserMensch, der einst zur Zeit des Waffenstillstandes eineKaravane, die durch sein Gebiet zog aufs ärgste miß-handelte, die armen Leute in Gruben jund enge Ge-fängnisse steckte, und sie spöttelnd tröstetet ihr Muham-med werde sie schon erretten. Saladin hörte von die-ser Grausamkeit, und that ein feierliches Gelübde, ihnmit eigner Hand zu erwürgen, wenn er in seine Ge-fangenschaft gerathen sollte. Als nun beyde vor ihmstanden, klagte der König über Durst. Man reichteihm einen Becher, er trank, und gab ihn Arnald.Sogleich wandte sich der Sultan an den Dollmetscher;sage dem König, sprach er: ihr habt einem Menschenzu trinken gegeben, dem ich weder Speise noch Trankhabe reichen wollen. Das war so viel als wenn ersagte: wer Speisen oder Getränks genießt, die meinsind, den darf man aus Menschenpsiichc nicht verletzen.Bald daraus schlug er ihm den Kopf ab, und befreyetenachher bey Eroberung von Ptolemais ohngefähr 400aGefangene, die er insgesamt reichlich beschenkt nachHause ziehen ließ. Diese Nachricht habe ich aus demMunde glaubwürdiger Zeugen, denn ich selbst bin beydem Treffen nicht zugegen gewesen.
Im gesellschaftlichem Umgänge war Saladin einfeiner unterhaltender Mann» Er kannte die Gs-schlechtöregisier der Araber, ihre Geschichte, Sitten,
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