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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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hatte, nebst der ganzen Küste des mittelländischenMeeres.

Auch den Fürsten von Sidon nahm er zu Naza-reth ehrenvoll auf, zog ihn an seine Tafel, und suchteihm den Uebertritt zur schönsten Religion, durch Her-nennung einiger Lehren derselben annehmlich zu ma-chen. Vorzüglich schätzte er gelehrte Männer, undempfahl uns ernstlich, jeden berühmten Mann, derdie Straße einher kam, ihm zuzuführen. Im Jahr584(1188) kam ein sehr gelehrter und geschätzterMann zu uns, ein Sohn des Fürsten von Tauriz.Er hatte den Stand seines Vaters verlassen, sich ganzdem Studiren und der Ausübung der Religion gewid-met, eine Wallfarth nach Mekka, und von da nach Je-rusalem gechan, und Key dieser Gelegenheit sich auchnach unserm siegreichen Lager gewendet. Ich freuet? michseiner Ankunft und fragte ihn, aus welcher Ursache erhiehcr zu uns gekommen? Um den Sultan, antwortete«r, kennen zu lerne», von dem ich schon in Jerusalemso viel vortrefstiches gehört habe. Noch in derselbenNacht, als er ankam, meldete ich ihn beym Sultan,und stellte ihn demselben vor. Hierauf begab er sich inmeinem Zelte zur Ruhr, verrichtete am Morgen mitmir das Gebet, und empfahl sich, ohne von dem Für-sten Abschied zu nehmen, weil es ihm schon genugwar, ihn gesehen zu haben. Erst nach einigen Tagenerfuhr der Sultan seine Abreise. . Der große Unwille,Len er darüber bezeigte, daß ich ihm keine Gelegenheitverschafft hätte, einem so ausserordentlichen Manne sei-ne Freygebigkeit zu erweisen, nsthigts mich an denRichter von Damaskus Muhjoddm zu schreiben, undihn zu bitten , diesen Mann wieder aufzusuchen: zu-gleich legte ich einen Brief an den letzter» bey, wobeyich ihn bey unsrer Freundschaft beschwur, sobald alsmöglich wieder zu uns zu kommen. Er kam, wurde

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