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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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lind quetschte ihn mit vieler Heftigkeit die Hüfte, wel-ches er so wenig übeinahm, daß er noch darüber lä-chelte. Ein andermahl ritten mir bei) regnigtem stür-mischen Wetter in Jerusalem hinein, wo die Stra-ßen sehr kothigk sind. Mein Maulesel bespritzte ihmsein ganzes Kleid mit Koth, und ich wollte deshalbmich etwas von ihm entfernen : er gab es aber nicht zu.

Von den Personen, die bey ihm ihre Klagenanbrachten, mußte er öfters die härtesten Ausdrückeanhvren, wovon ich eins der auffallendsten Veyspielsanstihren will. Der Bruder des fränkischen Königsrückte gegen Joppe vor, unsre Armee zog sich aufzwey bis drey Stationen nach Nitron zurück, und Sa-ladin begab sich mit einer ausgesuchten Reiterey nachCäsarea, um dem Feind die Verstärkung abzuschuei-den. Der König von England aber, der hievonNachricht erhalten hatte, schickte eiligst zu Schiffeeinen sehr großen Theil seines Heeres ab, und be-hielt nur wenige Mannschaft bey sich, weil er wußte,daß die Unsrigen nicht allzu nahe waren. Da nunSaladin seinen Plan auf die» Weise vereitelt sah,ritt er die ganze Nacht wieder zurück, und kam mitTages Anbruch vor Joppe an, wo er den Engländermit 17 Reitern und ohngefahr zoo Fußknechtsn imfreyen Felde antraf. Tuest Corps wurde sogleich an-gegriffen, und der Feind selbst erwartete unfern An-griff mit dem größten Muthe, ohne sich in die Stadtzurückzuziehen. Statt aber, daß die Unsrigen hierihre Pflicht hätten thun sollen, weigerte sich vielmehrein Kurde, die Befehle des Sultans zu vollziehen,weil ihm sein Antheil an der Beute war verkürztworden. Saladin, der daraus abnahm, daß dieKurden heute nichts ausrichten würden, kehrte umUnd ließ das ihm crrmMe Zelt wieder abrragen.

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