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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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dmSolimann, Sabicoddm,und Ezzoddin zu sich treten,und die übrigen sich auf einen Pfeilschuß von seinemGezelte entfernen; zog darauf den Brief hervor, undbrach bey Durchlcsung desselben in heftige Thranenaus, die uns ebenfalls wehmüthig machten, ob wirgleich noch nicht wußten, was vorgefallen wax. End-lich war er im Stande uns zu sagen, daß Tacioddinksd fey, und nun be'.uächtigte sich aller Anwesenden ei-ne noch größere Traurigkeit..

Ich faßte mich endlich, lind ermahnte sie, disEage', in der wir uns befänden, wohl zu bedenken,und jeden andern schmerzlichen Gedanken sorgfältig zuunterdrücken. Ihr habt recht, antwortete Saladin,kein Mensch soll hievon etwas erfahren. Hieraufwusch er die Augen mit Rosenwasser, und schte sichmir vielen andern zur Tafel. Daher kam es, daßdieser Todesfall nicht eher bekannt ward, als bis sichder Feind nach Joppe, und wir uns nach Nitra, wounsere Bagage lag, zurückgezogen hatten«

Siebentes Kapitel»

Koran heißt es:Gott liebt diejenigen , wel-che leicht verzeihlich sind, und gute Werke thun."

Saladin war nicht leicht zum Zorn zu bringen.Zum Beweise kann der Vorfall dienen, der sich beyMarsi Ojoun ereignete, ehe die Franken nach Prsle-maiß zogen. Er pflegte, wenn es die Zeit erlaubte,vor Tische zu reiten, und nach Tische ein wenig zuschlafen. So bald er aufgestanden, betete er, und be->gab sich mit mir in ein abgelegenes Gemach, wo wirentweder etwas aus der Tradition lasen, oder das gött-liche und menschliche Recht siudirten, und zwar nach

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