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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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schöpft hat, um deiner Religion Schutz und Sieg zuverschaffen, und daß er im Vertraue» ausdciue Barm-herzigkeit die heiligen Kriegs unternommenkröne ihndafür mit deiner Huld und Gnade!

Sechstes Kapitel.

^)ott der Allmächtige spricht:Wer für die Religionstreitet und ausharret, dem ist Gottz der Vergelterund Erbarmer// In den Ebenen von Ptolemaislitt Saladin an einer gefährlichen Krankheit. Vom,halben Leibe bis auf die Knie herab brachen kleineGeschwüre aus, die ihn nicht sitzen ließen. Er mußte,wenn er in das Zelt trat, sich auf die Seite legen,und konnte keine Mahlzeit halten. Nichts desto we-niger war er den ganzen Tag zu Pferde, und ritt sei-ne Armee auf und ab. Man muß es für eine be-sondre göttliche Gnade halten, daß er seinem eignenGeständnisse nach, keinen Schmerz fühlte, so lang erzu Pferde saß.

Ein andermahl, als er mit der Armee bei) Che-nuba stand, nöthigte ihn seine Krankheit nach Tel Al-hesiel zurückzukehrsn. Diesen Umstand suchten dieFranken zu benutzen, um uns einige Vortheile abzu-gewinnen, und dieß war die Ursache zur Schlacht amFluß. Saladin ließ die Bagage und den krankenFürsten vpn Sensiara, Amadodin, sich zurück nachNazareth ziehe!': er selbst aber blieb bey der Armee.Weil nun der Feind uns den folgenden Tag das Tref-fen anbat, so bestieg er mit vielen Schmerzen dasP ferd, und stellte sein Heer in Schlachtordnung. Denrechten Flügel befehligten Allmählich Aladil, den lin-ken Tacloddisi, und in der Mitte hielten seine Söhne