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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
Entstehung
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die aber,' nickt im mindesten seinen Much wankendmachten. Mitten im Gefechte befand er sich zwischenbeyden Herren, blos von einem Knappen begleitet, derein Pferd mit sich führte, ritt die Linien auf und ab,und commandirte allenthalben selbst.

Ich erinnerte ihn einst, daß der Koran zwarschon an allen berühmten Orten abgelesen worden sey,aber noch nie wahrend einer Schlacht, und ersich einen bleibenden Ruhm bey der. Nachwelt erwer-ben würde, wenn er dich thate. Aufdiese Vorstellungließ er auch wirklich wahrend des Schlachkgekümmelsden Koran herbeybringen, und die heilige Handlunghinter der Reiterei) verrichten.

Nie preßte die Uebermacht des Feindes, oder dieSchwere des Kriegs ihm einige Klagen aus. Ob-gleich er alles selbst mit der größten Genauigkeit an-ordnete , so bemerkte man doch nie eine Spur vonMißmuch oder Unwillen an ihm. In der bluti-gen Schlacht auf der Ebene von Ptolomais war seinHeer schon zum Weichen gebracht, er sammelte esaber wieder, führte es von neuem gegen den Feind,und erfocht einen glanzenden Sieg, der den Feindenohngefahr 7020 Mann kostete. Nur die Schwacheseiner Armee bewog ihn, einen Frieden zu schließen,um den der Feind sehulichst gebeten hatte, der zwarauch sehr geschwächt war, aber doch Hülsscruppenerwartete, die wir auf keine Weise uns versprechenkonnten.

Er hatte noch mit mancher Noth zu kämpfen,ehe er den Frieden zu Stande brachte, aber seineStandhaftigkeit wußte auch hier zu siege:!. Wir wa-ren den Feinden beständig so nahe, daß wir ihr Glo-cksngeläuce, und sie den Ausrufer hören ionmen, derbey uns die Stunden zum Gebet abkündigte.

Fünf,