in weniger Zeit ausgab. So wohlhatig er auch war,so Hab ich ihn doch nie mit seinen guten Werken prah.len hören. Er ließ es niemanden merken, daß er ihmzum zweytenmahle eine Gabe mittheile. Ich wrrrdemehrentheils von ihm zu diesem wohlthätigen Geschasstte gebraucht, und bemerkte bey der Gelegenheit dieUn-verschamrheit, mit der einige foddrten, und die dochnicht im Stande war, seine Geduld zu ermüden. Inkurzer Zeit hatte er alle die Seinigen so reich gemacht,daß sie nach keiner andern Hülfe sich ferner umsehendursten. Die Zahl seiner Geschenke laßt sich gar nichtmehr berechnen. Blos in der Ebene von PtolomaiShat er ohngesahr icioao Pferde verschenkt.
Viertes Kapitel.
aladin war einer der größten Helden, mit einemunerschütterlichen Muthe begabt. Ich habe es selbstgesehen, wie er mit einer geringen Mannschaft gegeneine unzählige Menge Feinde aushielt. Als Valian,Barezans Sohn, einer von den Phönizischen Fürsten,zu Saladin kam, um das Friedensgeschafft zu betrei-ben , erzählte er mir, er wäre aus TyruS zu seinerArmee gezogen, und hatte mit dem Fürsten von Si-don ihre Starke aus fünf bis sechsmahlhundert tausendMann geschäht. Davon wären im Treffen hunderttausend arff dem Plahe geblieben, weit mehrere aberhätten im Wasser oder auf andere Weise ihren Todgefunden, weil die Zahl der übrigen, die mit dem Le-ben davon gekommen, nur sehr gering gewesen sey.
Nichts konnte ihn abhalten, die Feinde täglichund zu verschiedenen mahlen zu recognoseiren. Einsterschienen io Schiffe in einer Nacht vor Ptolemais,
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