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Abteilung 1 Bd. 3 (1790) [Universalhistorische Uebersicht der merkwürdigsten Staatsbegebenheiten zu en Zeiten Kaiser Friedrichhs I.]
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Meiste gezogen, bis Mittag da geblieben, und dannwieder ins Lager zurückgekehrt. Den folgenden Sonn-abend frühe kam ^ein Brief gleichen Inhalts; eini-ge Stunden nachher sagten die Kundschafter aus,daß der Feind unter sich uneins wäre. Die Franzo-sen wollten nemlich gerade vor Jerusalem rücken, dieEngländer hingegen mit ihrer Partei) hielten es nichtfür rathjam die christliche Religion so sehr aufs Spielzu setzen, und den Soldaten zwischen Gebürge zustellen, wo er an Wasser Mangel leiden müsse, indemder Sultan alle Brunnen um Jerusalem hatte verder-ben lassen. Ferner hätten sie ihrer Gewohnheit nachzu Pferde Kriegsrath gehalten, und zehn Schiedsrich-ter erwählt, deren Ausspruch sich Niemand widersetzendurfte. Endlich lief am Montage die frohe Both-schaft ein, dass sie sich wieder nach Ramla zurückge-zogen hätten.

Diesen ausserordentlichen Beweis seines MutheSund Zutrauens zu Gott kann ich als Augenzeuge er-härten.

Zweytes Kapitel.

^?m Abu-Beer finden wir folgende Worte des Pro-phetenEin gerechter Oberer ist ein Schat-ten Gottes auf Erden. Wer gerecht gegen sich undandere verfahren ist, den wird Gott, wenn jederandere Schatten schwindet, mit seinem Throne be-schatten. Den Bösen aber, der sich und andern ge-schadet hat, wird Gott am Tage der Auferstehungbestrafen. Dem gerechten Fürsten werden die Wer-ke von sechzig der redlichsten Diener Gottes zuge-rechnet, die seiner Seelen Wohl eifrig besorgen."

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